Modellserie "Horizon": Optische Qualität




Mit seiner riesigen Öffnung von 635mm sammelt das 25 Zoll Dobson der Modellserie "Horizon" mehr als 10.000x soviel Licht wie das bloße Auge. Doch neben der reinen Lichtsammelleistung ist natürlich auch die optische Qualität extrem wichtig. Nur wenn diese stimmt, lässt sich die maximale Leistungsfähigkeit eines solch großen Teleskops auch tatsächlich abrufen und nur dann zeigt es Ihnen Objekte wie Asteroiden im Kuipergürtel, Einzelsterne in der Triangulum- Galaxie, weit entfernte Quasare in über 10 Milliarden Lichtjahren Entfernung oder auch feinste Details in Gasnebeln und Galaxien - alles Dinge, die Ihnen bisher vielleicht unmöglich schienen.

Deshalb wird bei allen Teleskopen der Modellserie „Horizon" sehr großen Wert auf eine hohe optische Qualität gelegt - nicht nur beim Hauptspiegel, sondern auch beim Fangspiegel.

Denn erst diese unschlagbare Kombination wird Sie mit scharfen und kontrastreichen Bildern in den Bann ziehen und Ihnen viele wunderschöne Details zeigen, die Sie in der Form vielleicht nicht erwartet hätten.


1) Der Hauptspiegel


Jede Primäroptik in einem Teleskop der Modellserie "Horizon" stammt aus eigener Fertigung.

Das bedeutet, jeder einzelne dieser sehr präzisen und ultrakurzen f/3 Spiegel wird hier vor Ort in Deutschland von "Spacewalk Teles-copes" hergestellt, interferometrisch geprüft und ist dementsprechend ein ganz besonderes Unikat.

Über den gesamten Fertigungsprozess hinweg wird immer wieder die optische Qualität geprüft, sei es die Oberfläche während des Schleifprozesses oder die Überwachung der Formgebung (Parabolisierung) mit Hilfe von interferometrischen Messungen. Gerade bei einem solch extrem kurzen Öffnungsver-hältnis wie f/3 sind die Toleranzen sehr eng im Vergleich zu einem langbrennweitigen Spiegel.

Insbesondere auf die Abschlussmessung wird daher sehr großen Wert gelegt, denn sie gibt Aufschluss darüber, wie gut der Spiegel am Ende denn nun wirklich ist. Hierfür wird eine Vielzahl an Interferogrammen gemittelt, um genauen Aufschluss über den Strehlwert und damit das Leistungsvermögen des Hauptspiegels zu bekommen. All diese Informationen fließen am Ende in ein Prüfprotokoll ein, welches Ihrem Teleskop in gedruckter Form beiliegt.

Der Spiegel ist erst dann fertig, wenn der gemessene Strehlwert über S=0,90 beim 20 Zoll Modell und über S=0,85 beim 25 Zoll Modell liegt.

Doch nicht nur die optische Qualität des Hauptspiegels ist von Bedeutung, sondern auch dessen Randdicke, sprich, wie dick der Glasrohling ist.

Die Parabolspiegel in den Teleskopen der Modellserie „Horizon" sind mit einer Randdicke von 31mm bzw. 34mm sehr dünn. Deshalb kühlt die Optik auch ganz besonders schnell aus, so dass hohe und höchste Ver-größerungen schon nach kurzer Zeit gewinn-bringend eingesetzt werden können.

Warum also kostbare Beobachtungszeit verschwenden und länger warten als unbedingt nötig?


2) Der Fangspiegel


Für das Bild im Okular ist nicht alleine der Hauptspiegel ausschlaggebend, sondern natürlich auch der Fangspiegel. Das wird gerne vergessen oder unter den Tisch gekehrt, weshalb oftmals nur Aussagen über die Beugungsbegrenztheit des Hauptspiegels getroffen werden, nicht aber über die Oberflächenqualität des Fangspiegels.

Dabei ist es doch so einfach: selbst der beste Hauptspiegel bringt nichts, wenn eine Bildverschlechterung durch den Sekundärspiegel hervorgerufen wird. Deshalb ist es genauso wichtig, einen passenden und qualitativ hochwertigen Fangspiegel in das Teleskop einzubauen.

Die Fangspiegel für die Modellserie "Infinity NL" stammen von einem renommierten Hersteller aus den USA und weisen eine Oberflächen- genauigkeit von besser als lambda/10 auf. Wer möchte, kann gegen einen Aufpreis sogar noch eine höhere Qualität bis hin zu lambda/30 bekommen.

Jedem Fangspiegel liegt ein Prüfprotokoll bei, welches Sie genaustens über die optische Leistungsfähigkeit informiert.