20" + 25" Dobson- Serie "Horizon": Zubehör, Digitale Teilkreise





Teleskopzubehör


Es gibt eine Reihe von Dingen, die das Beobachten angenehmer machen, die aber nicht jeder haben möchte oder vielleicht auch einfach nur zu Beginn noch nicht. Deswegen gibt es für alle Teleskope - egal welcher Teleskopserie - eine Reihe an Zubehörteilen, die je nach persönlichen Vorlieben jederzeit (natürlich auch noch nachträglich) Ihr Teleskop ergänzen können.

Digitale Teilkreise (BDSC)


Früher war es normal, dass man einen ganzen Ordner mit Sternkarten mit nach draußen in Dunkelheit geschleppt hat. Sternmuster hat man sich auf der Sternkarte eingeprägt und hat gehofft, dass man sie auf dem Weg zum Teleskop nicht wieder vergisst. Vielleicht ist es aber auch schon dem ein oder anderen passiert, dass man jemandem aus der Familie oder Freunden etwas zeigen wollte, das Objekt aber einfach nicht gefunden hat und ein wenig ratlos vor seinen Sternkarten stand...

Doch im Zeitalter von Smartphones muss all das nicht mehr sein. Denn jedes Teleskop von Spacewalk Telescopes lässt sich problemlos mit den digitalen Teilkreisen der Fa. Astroleuchten ausstatten. In Kombination mit der Android Software "Sky Safari" stehen Millionen von verschiedenen Objekten zur Verfügung - offene Sternhaufen, Galaxien, Gasnebel, aktuelle Kometen, tausende von Asteroiden und noch vieles mehr. Im Nachtmodus wird die Sternkarte rot eingefärbt und wenn man das Display auf die niedrigste Helligkeit stellt, braucht man sich auch keine Gedanken über den Verlust seiner Dunkeladaption machen.

Die Bedienung ist so einfach wie unkompliziert. Zwei Sterne einstellen, in der Software "SkySafari" bestätigen und schon zeigt ein Kreuz auf der interaktiven Sternkarte die Position des Teleskops an. Es war noch nie so einfach, eine Rundreise über den Himmel zu machen oder Freunden und Bekannten die schönsten Objekte am Himmel zu zeigen. Oder denken Sie einmal daran, wie es wäre, helle Planeten am Taghimmel beobachten zu können. All das ist möglich.

Und das Beste ist: Sie verschwenden keine Zeit mehr mit dem Aufsuchen von Objekten, sondern können die wenige Beobachtungszeit voll und ganz für das nutzen, wofür sie eigentlich da ist - nämlich für eine Reise zu den schönsten und spannendsten Objekten des Universums.

An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis, weil ich das oft gefragt werde: Die Digitalen Teilkreise harmonieren nicht besonders gut mit der Nachführplattform, weil bei dieser Art der Aufstellung die Aufsuchgenauigkeit leidet.

Grundplatte für weiche Böden oder Schnee


Am besten stellt man sein Teleskop immer auf einem festem Untergrund auf, anstatt auf dem weichen Boden einer Wiese oder dem Rasen. So schwingt das Dobson nämlich beim Nachführen oder Scharfstellen weniger nach und man hat mehr Freude an der Beobachtung.

Doch nicht jeder hat das Glück, einen solchen Beobachtungsplatz zu haben. Auf Teleskoptreffen kann man sich den Stellplatz für das Teleskop ebenfalls nicht immer selbst aussuchen, sondern muss manchmal dorthin, wo noch ein Plätzchen frei ist. Und im Winter, wenn Schnee liegt, sind die Aufstellmöglichkeiten für das Teleskop manchmal begrenzt.

Deshalb ist für alle Teleskope der "Infinity NL" oder der "Horizon"- Serie eine Grundplatte erhältlich, die exakt an das jeweilige Modell angepasst ist. An der Unterseite sind konisch geschliffene Gewinde angebracht, die sich leicht in die feuchte Erde oder den Schnee drücken lassen. So lässt sich die Grundplatte fest im Boden verankern. Die Stellfüße des Teleskops werden dann in die Aussparungen auf der Oberseite gestellt - so steht das Teleskop sicher und stabil.

Filterschieber


Leuchtende Gasmassen sind an vielen Stellen im Band der Milchstraße zu finden, die bekanntesten darunter sind sicherlich der Zirrusnebel, der Lagunennebel und nicht zu vergessen, der große Orionnebel, der in einer klaren, kalten Winternacht sogar schon mit dem bloßen Auge zu sehen ist.

Doch nicht alle Gasnebel reagieren gleich gut auf ein und denselben Filter. So erscheint z.B. der Pferdekopfnebel in einem Hß- Filter deutlich prägnanter als in einem UHC- Filter, während sich die feinen und teilweise scharfkantigen Filamente des Zirrusnebels am schönsten in einem OIII- Filter beobachten lassen. Oftmals weiß man im Vorfeld leider nicht so genau, in welchem Filter das Nebelobjekt denn nun am besten zu sehen ist. Man muss also durch Probieren den richtigen Filter herausfinden.

Das geht besonders einfach mit einem Filterschieber der Fa. Spheretec, der Schraubplätze für drei 2" Filter sowie zusätzlich einen großen Durchlass für die Beobachtung ohne Filter bietet. Nun kann man nach Lust und Laune in Sekundenschnelle die drei Filter nacheinander vor das Okular schieben und so ganz einfach die beste Wahl für den passenden Nebelfilter herausfinden.

Transportbox Hauptspiegel


Wenn man sein Teleskop längere Zeit nicht benutzen kann, möchten man sicherlich verhindern, dass der Hauptspiegel einstaubt. Oder aber man plant eine Reise mit dem Auto und will den Spiegel nicht in der Spiegelbox belassen, sondern lieber sicher im Kofferraum transportieren.

Für genau diese Anwendungsfälle gibt es für alle Parabolspiegel von Spacewalk Telescopes die passende Spiegeltransportbox. Sie ist aus festem Multiplex gefertigt, doppelt lackiert und mit Tragegriffen ausgestattet. Im Inneren sind Filzpads angebracht, die den Spiegel zusätzlich sichern - zusammengefasst also das passende Zuhause.

Gegengewicht Spiegelzelle


Wenn Sie besonders schwere Okulare verwenden möchten, so kann es unter Umständen notwendig sein, dass in der Spiegelzelle ein Gegengewicht angebracht werden muss, damit das Teleskop auch weiterhin problemlos die Balance hält. Die Gewichte sind mit 1kg bzw. 2kg erhältlich und können jederzeit ganz einfach mit den zwei mitgelieferten Schrauben und Nutensteinen mit der Spiegelzelle verschraubt werden.