Dobson Teleskop "Infinity NL - Black Edition"





Upgrade auf die "Black Edition"


So dunkel wie die Nacht sind auch die Teleskope der Modellserie "Infinity NL" in der neuen "Black Edition".

Diese Modellvariante ist seit Herbst 2019 gegen einen Aufpreis auf die Basisvariante als Upgrade erhältlich (siehe Preisliste).

Im Gegensatz zur normalen "Infinity NL" Modellserie werden bei der "Black Edition" nicht nur sämtliche Gitterrohrstangen, sondern auch die dazugehörigen Stangenhalterungen (oben und unten), die beiden Hutringe sowie die vorderen Quer- und Diagonalstreben mit einem besonders stumpfen, mattschwarzen Lack beschichtet.

Das Upgrade ist sowohl für das 16 Zoll als auch für das 20 Zoll "Infinity NL" erhältlich.



Die Vorzüge der neuen Lackierung


Die Vorzüge der neuen Lackierung lassen sich am besten in einem direkten Vergleich erläutern. Hierzu schauen wir uns einmal zwei Hutringe an. Der innere Ring weist die bisher verwendete mattschwarze Pulverbeschichtung auf, der äußere Ring hingegen die neue Lackierung.

Zunächst einmal scheint der neue Lack ein bisschen heller zu sein als der alte, doch der Eindruck täuscht auf dem Foto ein wenig. Viel wichtiger hingegen ist die Tatsache, dass das direkte Sonnenlicht unter einem sehr flachen Einfallswinkel auf die beiden Hutringe trifft. Es ist deutlich zu sehen, dass der äußere Ring viel weniger reflektiert als der innere. Es ist also insgesamt sehr viel weniger unerwünschtes Streulicht vorhanden, was insbesondere bei Mondbeobachtungen hilfreich ist - aber natürlich auch, wenn man aus dem heimischen Garten heraus beobachtet und sich in der Nähe helle Straßenlaternen befinden.

Wie die Hutringe sind auch die insgesamt 8 Gitterrohr- Stangen und die vorderen Verstrebungen in der "Black Edition" mit dem neuen Lack überzogen. Auf dem Foto erkennt man auch hier, dass sowohl die Stangen als auch die Stangenhalterungen kaum reflektieren.

Im Vergleich zu schwarz eloxierten Teilen ist die hier verwendete Pulverbeschichtung deutlich robuster gegenüber Kratzern und kleineren Schlägen. Das ist kein Wunder, denn schließlich ist die Lackschicht rund 10x so dick wie eine typische Eloxalschicht und wird außerdem bei Temperaturen von bis zu 200°C in das Material eingebrannt. Schon vorhandene kleine Kratzer im Ausgangsmaterial lassen sich zudem toll überlackieren, so dass die endgültige Oberfläche sehr gleichmäßig und seidenmatt wird.