Dobson Teleskop "Infinity NL": Konzept und Kurzbeschreibung





Das Teleskop für den aktiven Beobachter


Infinity, Unendlichkeit, die unendlichen Weiten des Universums - daraus leitet sich der Name der Teleskop- Serie „Infinity NL“ ab.

Das Konzept ist einfach: Es sind Teleskope für einen aktiven Beobachter wie Sie - der mit seinem kompakten „Infinity NL“ im Kofferraum dem Beobachtungsplatz entgegen düst, sobald die Sonne unter den Horizont sinkt.

Am Platz angekommen, bauen Sie das „Infinity NL“ in nur wenigen Minuten auf: Rockerbox auf den Boden stellen, Spiegelbox hineinsetzen, die vier Stangenpaare montieren und den Hut mitsamt der mattschwarzen Blende anbringen. Fertig. Der große Lüfter surrt leise vor sich hin und kühlt den interferometrisch vermessenen Hauptspiegel schnell auf die Umgebungstemperatur herunter, während Sie im Beobachtungsstuhl sitzen und zuschauen, wie der Himmel langsam dunkler wird.

Schon bald ist das Teleskop bereit für das erste Sternenlicht des Abends. Sie nehmen die Platte mit dem Lüfter ab und stellen im Sucher den Polarstern ein. Bei hoher Vergrößerung justieren Sie den Hauptspiegel mit zwei Justageschrauben. Mehr als eine Viertel Umdrehung ist meist nicht notwendig, um den Fangspiegelschatten im extrafokalen Sternbild zu zentrieren.

Vielleicht haben Sie Ihr "Infinity NL" aber auch gleich mit den optional erhältlichen digitalen Teilkreisen geordert. Sie schließen die Batteriebox an und koppeln Ihr Smartphone mit dem Teleskop – drahtlos mittels Bluetooth. Sie suchen zwei Sterne auf und bestätigen sie in der interaktiven Sternkarte mit einem kurzen Fingertippen. Nun stehen Ihnen viele 10.000 Objekte zur Auswahl, die sie alle innerhalb kürzester Zeit aufsuchen können.

Sie navigieren zu Messier 13, einem der schönsten Kugelsternhaufen am nördlichen Himmel. Dank der sehr guten Optik ist diese gewaltige Sternkugel bis tief ins Zentrum aufgelöst und wird Sie mit Hunderten schwacher Einzelsterne begeistern. Der 2“ Okularauszug von Moonlite mit seiner feinfühligen 1:8 Untersetzung macht das Scharfstellen besonders einfach. Sie bewundern am Frühlingshimmel die gewundenen Spiralarme von Messier 51 oder in einer lauen Sommernacht die Knochenhand im bekannten Zirrusnebel, die geisterhaft leuchtend vor dem samtschwarzen Himmelhintergrund schwebt. Und im Winter, wenn der Schnee unter den Schuhen knirscht, lassen Sie sich verzaubern vom grünlichen Leuchten des Orionnebels, dessen Inneres in einen unglaublich strukturierten Flickenteppich zerfällt, sobald der Filterschieber mit einem leisen Klicken den UHC- Filter vor dem Okular platziert.

Doch irgendwann neigt sich auch die schönste Nacht dem Ende entgegen.

Genauso schnell wie Sie Ihr „Infinity NL“ aufgebaut haben, verschwindet es auch wieder im Kofferraum des Autos. Und während Ihre Mitbeobachter noch fleißig am Verstauen der Ausrüstung sind, machen Sie sich schon auf den Heimweg – den Kopf voller Bilder von Galaxien und Gasnebeln...