Dobson Serie "Infinity NL": Der Transport in Auto und Kofferraum





Die zwei verschiedenen Transportmodi


Sind wir mal ehrlich: niemand hat so richtig Lust, weit nach Mitternacht und nach einer langen Beobachtungsnacht noch eine Vielzahl an Schrauben zu lösen, um das Teleskop in all seine Einzelteile zu zerlegen. Denn zu dieser späten Uhrzeit möchte man eigentlich nur noch zurück nach Hause in sein Bett.

Doch wenn man sein Teleskop mit in den Urlaub nehmen möchte und im Kofferraum nicht mehr allzu viel Platz ist, sollte das Teleskop so klein wie möglich zusammen gebaut werden können.

Die Modellserie „Infinity NL“ vereint zum Glück beides: das Teleskop kann in wenigen Minuten auf- und wieder abgebaut werden, es kann aber auch mit ein wenig mehr Aufwand sehr platzsparend ineinander geschachtelt werden. Es passt sich damit optimal an alle Gegebenheiten an.

Transportmodus 1: So klein wie möglich...


Wenn das Teleskop so klein wie möglich zusammengebaut werden soll, verschwinden die beiden Hutringe in der Spiegelbox, die danach fest mit der Abdeckplatte verschlossen wird. Dieses Paket kann dann ganz einfach in der Rockerbox versenkt und mit vier seitlichen Schrauben gegen ein Verrutschen gesichert werden.

Die Stangen und die seitlichen Verstrebungen finden in einer dafür vorgesehenen Tragetasche Platz, während die Anbauteile wie Hutbrettchen, Okularauszug und Sucher in einem kleinen Alukoffer untergebracht werden können. Höhenräder und Hutblende werden separat transportiert.

Transportmodus 2: Schneller Auf- und Abbau...


Soll das Teleskop möglichst schnell auf- und abgebaut werden, kommt Variante 2 zum Einsatz. Am Ende der Beobachtungsnacht wird die Hutblende abgenommen und die Klemmung für die oberen Stangenhalterungen gelöst. Jetzt kann der Hut heruntergenommen werden. Dann noch schnell die vier Stangenpaare entfernen und schon kann das Teleskop im Kofferraum oder auf dem Rücksitz verschwinden.

Das alles ist in weniger als 10 Minuten geschehen, mit ein wenig Übung vielleicht auch in unter 5 Minuten. Und während andere noch beim Verstauen der Ausrüstung sind, befindet man sich schon längst auf dem Heimweg.